Elke kann die Klappe nicht halten

Das bin ich. Elke Kraft. 50 und etwas zu klein für mein Gewicht. 😉 Im Taunussteiner Stadtteil Neuhof bin ich beheimatet. Dort lebe ich mit Mann, Hund, Katze und meinen 2 Söhnen. Im Blog versuche ich immer so unaufgeregt wie möglich zu berichten, dabei bin ich das eigentlich gar nicht. Jeder einzelne Bericht entstand aus einem Ärgernis, aus einer Traurigkeit, aus einem Schmerz oder einer Witzischkeit. Das hier wird meine Seite. Ich kann die Klappe nicht halten. Will ich auch nicht. Hier wird es Notizen geben. Es kann düster werden, es kann lustig werden. Es gibt keine Garantie auf gefallen.

 

20.03.2017! 7 Tage voller Emotionen

Die letzte Woche war ich unterwegs mit einer kranken Mieze. Leider hat sich die Familie nicht gefunden und ich bin immer noch traurig, dass sie es nicht geschafft hat.

Thema Emotionen……. am Samstag hab ich viel gearbeitet um mir den Sonntag bisserl freizuschaufeln. So ist das oft. Früh aufstehen und gleich anfangen mit dem Samstags Tagesgeschäft. Ca. 45 arbeite ich in einem Mittelständischem Unternehmen in Taunusstein. Am Abend und am Wochenende regele ich das Büro von meinem Mann. Er hat ein kleines Gartenbauunernehmen. Am Sonntag wollte ich zu Ilka in die Wildtierstation. Ich wollte „gute“ Dinge sehen! Ralf Peter Saul, vom Hausmeisterservice Saul, hatte einiges eingekauft, was die Wildtierstation benötigt und das wollte ich vorbeibringen. Ralf Peter hat erst vor kurzem seinen Hund verloren und versucht seinen Verlust ein wenig aufzufangen. Wunderbar wenn man so kanalisieren kann. Es hat gut getan zu sehen, was die die Wildtierstation Hünfelden e. V. so bewegt hat und einen Blick auf den Kauz, die Hörnchen und die Häschen werfen zu können. Dank Ilka geht es ihnen gut!

Am Abend hatte Cynthia Bunzel zum Krötensammeln aufgerufen. Ca. 140 Kröten konnten gerettet werden. Viele Leben in unseren Händen!

 

Menschen und Tiere! Beide sollten uns nahe stehen und keinen dürfen wir vergessen. Die einen brauchen uns mehr, die anderen weniger. Die kleine Mieze hat hat nicht geweint und nicht gejammert, obwohl es ihr so schlecht ging. So ist das mit Menschen auch oft. Sie weinen und sie jammern, aber still. Es liegt an uns den Jammer zu sehen und ihn wahrzunehmen und auf ihn zu reagieren.

Wir dürfen niemanden ausschließen, weil er still sich grämt und deshalb manchmal auch nicht so unterhaltsam ist. Deshalb lassen wir ihn zurückkommen zu uns und nehmen ihn dann so, wie er nun mal ist.

 

04.02.2017 Thema Landratswahlen

Nun lehne ich mich ja gerne bis zum Anschlag aus dem Fenster und trete in Fettnäpfchen die andere zur Förderung von Rohstoffen verwenden würden! Grübel, grübel und studier….wen wähle ich denn nun? Frage ich mich seit Wochen. So unsicher war ich mir noch nie. Monatelang beobachtete ich den Wahlkampf in FB, war auf 2 Veranstaltungen und hab mit vielen gesprochen. Herr Monz hat sich persönlich die Zeit genommen mir auf meine Frage zum Thema der Erneurbaren zu antworten. Dafür bedanke ich mich hier noch mal ganz herzlich. Ich mag ihn zudem auch sehr. Er hat sich über seine Parteiarbeit in Taunusstein sehr engagiert und ich bin überzeugt, dass er einen guten Landrat abgeben würde. Und das Herr Monz die Windkraft kritischer betrachtet, war für mich auch nicht ausschlaggebend.

Aber er ist trotzdem nicht meine Wahl!

Als Parteiloser Taunussteiner unterstütze ich den Parteilosen Kandidaten. (Punkt)

Warum?

Weil ein Taunussteiner Politiker mich auf einen Gedanken gebracht hat, den ich eine ganze Nacht verfolgt habe. Dieser Mann unterstützt den Kandidaten von dem er am ehesten überzeugt ist, dass er EINEN kann! Ohne lange Diskussionen und Polemik, ganz unaufgeregt in einem kurzen Chat, teilte er mir das mit.

Ich hab Herrn Kilian in dieser Nacht gestalkt. (Bei Herrn Monz hatte ich das schon hinter mich gebracht, weil er eigentlich mein Favorit war)

Wenn ein Mann es schafft, als Parteiloser Kandidat 2 Bürgermeisterwahlen zu gewinnen und das mit der Unterstützung aller Parteien, wenn ein Mann es schafft, dass mehrere Bürgermeister ihm dahingehend vertrauen ihre Finanzgeschäfte in die Reihe zu bringen, dann schafft er es auch als Landrat mit allen Parteien zu arbeiten und das Bestmögliche für unseren Kreis rauszuholen.

Ich wähle morgen Frank Kilian!

Auch hatte ich nicht den Eindruck, denn diese Bedenken hatte ich auch schon gehört, dass das Verhältnis unseres Bürgermeisters zu Herrn Kilian getrübt wäre, weil er Herrn Monz unterstützt.

Ich war vorhin auf der Demo wegen den Kindergartengebühren und konnte beide Herren im Gespräch beobachten.

Für morgen also erst mal…….viel Erfolg den Kandidaten!!!

Aber wenn unser Bürgermeister sich 2019 wieder zur Wahl stellt, gehört meine Stimme jetzt schon ihm! 🙂 Soviel ist klar!

 

11.10.2016 Rollerfahren und Handy checken…….

Mädel, Mädel, Mädel….. komm ich die Straße hoch gefahren, zum Glück langsam, kommt mir ein kleiner blonder ca. 6 jähriger Feger auf einem Roller den Berg runter entgegen. Leider hat sie nicht geradeaus geschaut, wie man das als Rollerfahrer machen sollte, sondern ganz cool, den Lenker in der einen, das Smartphone in der anderen Hand den Blick auf selbiges gerichtet. Ich bin dann mal einfach stehen geblieben! Bis sie mich bemerkte, saß sie schon fast auf meiner Motorhaube und meine Hand schwebte über der Hupe.

Leute, wenn ihr euch schon als Stalkereltern outen wollt, weil mir immer jeder erzählt das ihre Kleinen nur ein Handy haben, damit man sie orten kann, und euren Vorschulkindern schon Handys in die Hand drückt, stellt doch wenigstens sicher das sie  das Ding nur benutzen, wenn sie nicht gerade am Straßenverkehr teilnehmen. Ach und noch was…… Handy hin oder her….. aber die Mitte der Straße zu benutzen, hat schon so manchem Kinderkopf geschadet.

14.08.2016 Bettgeschichten

Nein…. es wird nicht schlüpfrig! Mein Mann und ich trennen uns, bzw. ersetzen Möbelstücke nur ungern. Unser Bett sowie die dazugehörigen Lattenroste und Matratzen haben jetzt sicher knappe 15 Jahre auf dem Buckel. Vor ca. 2 Jahren, als wir merkten das UNSERE Buckel mit den alten Matrazen nicht mehr fusionierten, überlegten wir neue zu kaufen. Auf der Suche fand ich mich in einem schönen großen Bett wieder. Nachdem ich mich von einer Seite zur anderen gewälzt hab, von Kunden und Verkäufern komisch angeguckt worden bin, war klar, ich will ein größeres Bett. Wieder daheim schlug ich das vor. Dann bist du aber soweit weg von mir, rief er! Und ich dachte: du bist aber manchmal zu nah bei mir! Nicht falsch verstehen…… ich liebe den Mann von ganzem Herzen, aber wir haben beide zuweilen einen sehr unruhigen Schlaf und das kann damit enden, dass ich von einem Tritt gegens Schienbein aufwache. Außerdem beherbergen wir noch Hund und Katze im Bett. 1,60 m Bettbreite bietet da einfach nicht genug Freiraum für uns 4. Viele Nächte enden also damit, dass ich mich auf der Couch wiederfinde. Ich wollte 2 m Breite, er nicht. Seinen Unwillen versuchte er damit zu rechtfertigen, dass unser Schlafzimmer nicht groß genug ist. Schatz! Nun bin ich kein Genie in Mathe, aber der Raum hat 40 m² und da fällt es nicht schwer sich vorzustellen, dass ein 4 m² Bett da bestimmt reinpasst. Für ihn jedoch keine Diskussionsgrundlage. Vor ca. 1 Jahr hat sich der Bettrahmen wohl verzogen. Irgendwann knirschte und knackte es und das ganze Interieur des Bettes fand sich in wildem Durcheinander auf dem Boden. Die Diskussion nach einem neuen Bett wurde wieder aufgewärmt. Wir sicherten die Lattenroste erst mal mit einem großen Holzkeil unterm Bett, fixierten die Lattenroste am Rahmen mit Kabelbinder und hofften auf einen erholsamen Schlaf. Vor ca. 3 Monaten fand ich mich mitten in der Nacht in einer Kule wieder. 2 Streben meines Lattenrostes hatten sich aus dem blöden Gummi befreit und hingen durch, was zur Folge hatte, dass ich mit durchhing. Am nächsten Tag versuchte ich, die Streben mit Panzerband wieder zu befestigen. Es blieb bei dem Versuch. Heute haben wir uns geeinigt. Das Bett hat 1,80 Breite, neue Lattenroste und Matrazen hab ich auch grad bestellt. Nächstes Jahr greife ich das Couch Thema wieder auf. Neues Geschirr wird von meiner Seite nicht mehr diskutiert. Ich werde einfach mit den letzen 15 Esstellern, von denen übrigens keiner mehr zum anderen passt, weder vom Design noch der Größe, auf dem Weg von der Spülmaschine zum Geschirrschrank verunglücken! 😉

13.08.2016 Geht´s noch?

Einige haben es wohl immer noch nicht verwunden, dass ich mich mit dieser beknackten Bürgerwehr Taunusstein Gruppe beschäftigt hab und meinen Termin auf der Polizei sowie den dazu gehörigen Blogbericht „Bürgerwehr“ in dem ich, zugegebenermaßen das ganze bisserl lächerlich gemacht hab, (ist es ja auch) 😉 fanden sie wohl auch nicht lustig. ICH schon! Aber, bis auf einige wenige, anscheind nicht die schlausten, melden sich die meisten nicht mehr zu Wort seit ruchbar geworden ist, dass die Gruppe überwacht wird. Da die Stadt aber anfängt Streifgänge einzurichten, mit den richtigen Leuten, können die Bürgerwehrengagierten sich nun weiterhin in ihren dunklen Ecken rumdrücken und wieder in das Loch zurück kriechen aus dem sie gekommen sind! 😉

12.08.2016 Thema Tierschutz

gerade durch FB geservt. Von einem bekannten Tierschützer lese ich in letzter Zeit fast nur noch, wie er ständig von anderen Tierschützern niedergemacht wird. Also von ihm, die anderen kenne ich gar nicht. Auch wenn ich es immer noch nicht glauben kann, sage ich immer: Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Vor allem postet er so viel solcher Texte und Bilder, dass ich micht echt frage woher er noch die Zeit für die Hunde nimmt? Ich kann es nicht mehr lesen. Es ist langweilig und total uninformativ, richtig lästig schon. Er schafft es noch, dass sich die Menschen, die tatsächlich an die gute Sache glauben, zurückziehen und er nur noch die Dumpfbacken hat, die ihm nach dem Mund reden. Schade das zu guter letzt die Hunde darunter leiden werden.