Von Mini Hasen, Igeln, Greifern und Sturmopfern…….

Die Saison ist anscheind noch lange nicht vorbei! Gestern war ich in einer Auffangstation bei Rodgau und hab 4 Babyhasen abgeholt um sie in die Wildtierstation Hünfelden zu Ilka zu überführen. Die liebe Rosi hat mir Gesellschaft geleistet, da wird es auch nicht langweilig.

In strömendem Regen und mit 50 km/h über die Autobahn war es eine anstrengende Fahrt. Dort angekommen war ich total fasziniert. Ein riesiger, heller Souterrainraum. Eine Wand mit großen fest integrierten Gehegen und auf der anderen Seite separate Käfige mit Sorgenkindern.

Der Sturm letzte Woche hat die Käfige gefüllt. Mehrere schwer verletzte Eichhörnchenkinder und ein verletzter Siebenschläfer werden dort liebevoll gepflegt. Nach dem Sturm sind die Wildtierstationen wieder gut gefüllt. Es wird alles versucht und jedem Tierchen wird eine Chance gegeben.

Die Häschen sind nun in Dauborn in einem Gehege untergebracht und werden in einigen Wochen ausgewildert. Im Greifvogelgehege ist im Moment ein Kauz, der von einem Auto erwischt wurde. Aber er erholt sich gut und wird wohl in einigen Tagen wieder seine Runden im Wald drehen.

Dankbar bin ich um die Menschen, die ich in den letzten Monaten kennenlernen durfte. Die so viel für unsere Wald- und Wiesenbewohner tun. Vor ein paar Wochen war ich in Solms bei einem kleinen Vogelverein. 2 Bussarde und ein wehrhaftes Waldohreulenkind, habe ich dort zum auswildern hingebracht.

Heute ist die Eule wunderschön und stark geworden. Sie hat das Jagen gelernt und wird bald nicht mehr in ihr Gehege zurückkehren. Einer der Bussarde wird noch einen Moment brauchen. Er hat bei einem Autounfall seine Schwanzfedern verloren und kann erst wieder raus, wenn er auch wieder steuern kann. Aber er ist bestens aufgehoben.

 

 

Heute Morgen rief mich eine Wiesbadenerin an. Sie hatte einen verletzten Igel gefunden. Nach einem Telefonat mit Ilka, rief ich in der Bierstädter Tierklinik an und kündigte den Igel an. Die junge Frau hatte das Igelchen bereits in einem Karton gesichert und warm gehalten. Leider kam jede Hilfe zu spät. Der Kleine hatte kurz bevor ich ankam seinen Kampf verloren. Aber wenigsten hat sich noch jemand um ihn gekümmert und er musste nicht alleine und ungeschützt von dieser Welt gehen. Für mich immer ein tröstender Gedanke.

Aber das alles muss auch finanziert werden. Der kleine Vogelverein in Solms finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Vögel sind nur nicht so populär und deshalb gibt es auch wenig Presse. Sehr schade, denn auch dort wird mit viel Aufwand großartiges geleistet.

Überall großartige Menschen……Die Station in der ich gestern war, die vielen Privatleute die als Päppelstation das Überleben sichern. Alles unglaublich kostenintensiv. Glücklich ist der, der einen Tierarzt gefunden hat, der die Wildtiere kostenfrei behandelt.

Unsere Wildtierstation Hünfelden e.V. die Tag und Nacht das ganze Jahr über Tiere aufnehmen, versorgen, großziehen und auswildern. Die ganzen Rehkitze, Eichhörnchen, Dachse, Füchse, Hasen, Falken, Uhus, Kauze, Marder bis hin zu einer Wildgans. Tausende von Euros für verlangte Umbauten, Futter, Pflegematerialien…… Ja ich sage: UNSERE Wildtierstation! Denn es wenden sich Menschen aus ganz Hessen an die Station.

Der Verein ist auf Spenden und Mitglieder angewiesen. Hier kann man sich den Mitgliedsantrag herunterladen: WERDE MITGLIED!

Ilka und David freuen sich über alles was kommt!!!

 

 

 

 

 

Oder der Amazon Wunschzettel. Wird direkt an die Station geliefert! Einfach auf das Bild klicken………

 

Und hier ein großes Danke an die ganzen Päppler, Finder, Kümmerer, Fahrer, Tierärzte

 

 

 


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